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 | Viparita Karani Mudra |
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Viparita Karani Mudra (Geste der psychischen Umkehrung) Komme in Viparita Karani Asana. Halte die Beine gestreckt und zusammen, neige sie leicht über den Kopf, so dass die Augen direkt auf die Füße schauen können. Schließe die Augen und entspanne den ganzen Körper. Die Achtsamkeit wird auf Manipura Chakra gerichtet. Das ist die Ausgangshaltung. Atme langsam und tief in Ujjayi Pranayama ein. Bewege den Atem und die Wahrnehmung durch die Wirbelsäule von Manipura zu Vishuddha Chakra. Halte die Achtsamkeit während der Ausatmung im Vishuddhi Chakra. Das ist die 1. Runde. Am Ende der Ausatmung geht die Wahrnehmung sofort zurück zu Manipura und es beginnt die 2. Runde. Mache mit der Übung so lange weiter, wie die Übung angenehm gehalten werden kann. Dauer: 5 bis 7 Runden oder bis sich Unbequemlichkeit einstellt. Falls im Kopf ein Druck entsteht, beende die Übung. Erhöhe über einen Zeitraum von Monaten allmählich bis zu 21 Runden. Wirst du mit der Übung allmählich vertraut, dann dehnt sich die Ein und Ausatmung spontan aus. Achtsamkeit: Auf Manipura und Vishuddhi Chakra und auf die Atembewegung. Reihenfolge: Am Ende des täglichen Übungsprogramms und vor der Meditation. Mache die Übung nicht nach größerer Anstrengung und frühestens 3 Stunden nach der letzten Mahlzeit. Rückwärtsbeugende Asanas wie der Fisch, die Kobra oder das Kamel werden im Anschluss von Viparita Karani Mudra empfohlen. Übungszeit: Viparita Karani Mudra sollte jeden Tag zur selben Zeit geübt werden, vorzugsweise am frühen Morgen.
Einschränkungen: Diese Übung sollten nur gesunde Menschen ausführen. Sie ist nicht geeignet bei hohem Blutdruck, Herzkrankheiten, vergrößerter Schilddrüse oder übermäßigen Giften im Körper.
Wirkungen: Das Mudra gleicht eine Überfunktion der Schilddrüse aus und wirkt vorbeugend gegen Husten, Erkältungen, Halsentzündungen und bronchiale Erkrankungen. Es wird der Appetit und die Verdauung angeregt und es hilft, Verstopfungen zu lindern. Regelmäßiges Üben verhindert Arterienverkalkung, indem die Gefäße gekräftigt werden und die Elastizität wiederhergestellt wird. Die Blutversorgung des Gehirns, besonders in der Hirnrinde, der Hypophyse und der Zirbeldrüse, verbessert sich. Einer Unterversorgung des Gehirns und der altersbedingten Demenz wird entgegengewirkt und die mentale Wachsamkeit nimmt zu. In dieser Mudra dient die Umkehrhaltung dazu, die nach unten und nach außen fließende Energie zum Gehirn zurückzulenken. Der ganze Organismus wird neu belebt und die Achtsamkeit dehnt sich aus. Wird die Übung perfekt beherrscht, ist der Pranafluss in Ida und Pingala Nadi ausgeglichen. Das wird durch einen gleichmäßigen Atemfluss in beiden Nasenlöchern deutlich. Die ausgleichende Wirkung der Übung verhindert, dass sich Krankheiten auf physischer oder mentaler Ebene festsetzen. Übungshinweis: Wird die Mudra eine halbe Stunde oder länger gehalten, macht sich evtl. ein erhöhter Stoffwechsel bemerkbar. In einem solchen Fall muss die Nahrungsaufnahme entsprechend angepasst werden.
Anmerkung: Das Sanskritwort Viparita bedeutet 'umgekehrt' und Karani bedeutet 'Einer der tut'. Viparita Karani Mudra wird auch als Kriya praktiziert.
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Körperliche Wirkungen: Umkehr des Blutkreislaufs - Entlastung der Venen, des Bauchraums und des Herzens - Entspannung die Bauchorgane - Verstärkung der Durchblutung des Kopfes Seelische Wirkungen: Beruhigend und ausgleichend, klarer Geist
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